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Existenzgründung mit 50 - Geschäftsideen, Chancen und Risiken

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Eine Existenzgründung kann ein beruflicher Neuanfang mit 50 sein und doch birgt so ein Schritt auch Risiken und eignet sich nicht für jeden. Wenn du mit dem Gedanen spielst, dich mit 50Plus selbstständig zu machen, dann solltest du vorab einige Fragen klären. Zunächst ist es wichtig, ein Geschäftsmodell zu haben und den Bedarf der angebotenen Dienstleistung zu prüfen. Hierbei hilft eine Wettbewerbsanalyse. Neben Expertenkenntnissen in dem Bereich, in dem Sie eine Existenzgründung planen, solltest du dich auch mit der Buchhaltung auskennen. Werbung und Marketing sind ebenfalls Themen, mit denen sich ein Existenzgründer beschäftigen muss. Für viele Berufszweige, in denen ein beruflicher Neuanfang mit 50 in Form einer Existenzgründung in Frage kommt, ist Startkapital erforderlich. Wer schon längere Zeit arbeitslos war, der kann unter Umständen einen Existenzgründerkredit beantragen und so einen leichteren Einstieg in die Selbstständigkeit ab 50 finden. Andernfalls bleibt ohne Eigenkapital nur der Gang zur Bank und hier benötigst du einen überzeugenden Businessplan.

 

Geschäftsideen für Selbstständigkeit gibt es viele und doch sind nicht alle geeignet. Kläre die Frage, ob deine  Geschäftsidee noch bis zur Rente ausführen kannst. Körperlich sehr belastende Tätigkeiten eignen sich dazu meistens nicht. Damit ein beruflicher Neuanfang mit 50 gelingt, sollte er gut geplant sein. Besuche Angebote von Handelskammern oder dem Arbeitsamt, die sich speziell an Existenzgründer richten. Hierbei wird auf viele Dinge hingewiesen, die bei einer Existenzgründung beachtet werden müssen. Vielleicht ist es auch hilfreich, sich eine Partner an Bord zu holen. Dieser kann entweder als Investor fungieren und stiller Teilhaber sein, oder aktiv im Tagesgeschäft arbeiten. Zu zweit lässt sich eine Existenzgründung als beruflicher Neuanfang mit 50 deutlich leichter umsetzen. Wichtig ist auch die Absicherung im Krankheitsfall und für das Alter. Private Krankenkassen fordern von Mitgliedern im Alter von 50Plus häufig sehr hohe Beiträge, so dass eine freiwillig gesetzliche Versicherung in der Regel günstiger ist. Auch bei der Altersvorsorge ist Vorsicht geboten, denn wenn du nicht weiterhin in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlst, dann können Ansprüche aus früheren Beitragsjahren verfallen. Hilfe bei diesen Fragen bieten zum Beispiel Steuerberater und Unternehmensberater.